Die APB treibt die Modernisierung des Restaurants Punta del Gas mit einem nachhaltigen, zugänglichen und landschaftlich gut eingebundenen Konzept voran
Der Vorschlag der Puro Group sieht eine ganzheitliche Modernisierung der Einrichtungen, eine Optimierung der Zugangsmöglichkeiten sowie die Schaffung neuer begrünter Bereiche vor
Palma
04/08/2026- Sozioökonomische Entwicklung
Der Verwaltungsrat der Hafenbehörde der Balearen (APB) hat bei seiner letzten Sitzung den Vorschlag der Puro Group ausgewählt, der die Verwaltung und den Betrieb des Bar-Cafés-Restaurants Punta del Gas im Hafen von Palma im Rahmen einer administrativen Konzession vorsieht.
Die Konzession mit einer maximalen Laufzeit von 14 Jahren bietet die Möglichkeit, diesen an einem besonders attraktiven Standort an der Uferpromenade von Palma gelegenen Bereich umfassend neu zu gestalten. Hierfür ist eine Investition in Höhe von 1.755.000 Euro geplant. Die Initiative hat zum Ziel, das gastronomische Angebot zu erneuern und einen Raum zu schaffen, der für Einheimische und Besucher gleichermaßen zugänglicher, nachhaltiger und harmonisch in die Landschaft integriert ist.
Zu den zentralen Maßnahmen gehört die Errichtung eines neuen Gebäudes als Ersatz für die derzeitige Anlage. Das Gebäude wird mit einem Untergeschoss ausgestattet, in dem sämtliche logistischen Einrichtungen und Nebenbereiche des Restaurants untergebracht werden, wie beispielsweise Lagerräume, Kühlkammern und technische Betriebsräume. Diese Lösung schafft zusätzlichen Freiraum in den oberen Etagen, die aktuell für diese Funktionen genutzt werden, verbessert die Gebäudenutzung und sorgt für eine angenehmere Erfahrung der Besucher. Zudem wird das neue Gebäude mit barrierefreien öffentlichen Toiletten ausgestattet, die direkt von der Uferpromenade aus erreichbar sind. Dadurch werden die Barrierefreiheit und die Benutzerfreundlichkeit der gesamten Anlage weiter gestärkt.
Die Neugestaltung der Außenanlagen stellt einen der wesentlichen Bestandteile des Projekts dar. Das Design verfolgt eine weitreichende landschaftliche Integration, bei der die Bepflanzung als prägendes Verbindungselement für die einzelnen Bereiche fungiert. Hierzu sind neue begrünte und beschattete Bereiche vorgesehen, die durch die Anpflanzung von Bäumen, insbesondere Maulbeerbäumen, sowie durch die Errichtung leichter Pergolen entstehen. Zudem wird die Terrasse mit natürlichen Materialien, Holz- und Seilelementen zur Abgrenzung sowie neuen Pflanzflächen neugestaltet, um die Gesamtwirkung der Anlage zu verbessern.
Darüber hinaus werden die Anlagen für Wasser, Abwasser, Strom, Klimatisierung und Brandschutz umfassend modernisiert. Ergänzend wird eine Photovoltaikanlage installiert, die der energetischen Eigenversorgung dient.
Die geplanten Maßnahmen umfassen ebenfalls den direkten Umfeldbereich der Anlage. Dazu gehören die Sanierung der Tragstrukturen des Molenbereichs und der Kaimauern, die Erneuerung der bestehenden Plattform sowie eine Optimierung der Zugänge von der Uferpromenade. In diesem Bereich ist der Bau einer neuen barrierefreien Rampe für Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorgesehen. Zudem werden die vorhandenen Treppen neu gestaltet, eine Sitztribüne als Aufenthaltsfläche geschaffen sowie eine begrünte Pergola und ein Fahrradabstellplatz eingerichtet.
Das Design sieht außerdem architektonische Maßnahmen vor, die eine bessere Integration in das Umfeld ermöglichen. Dabei kommen Holzverkleidungen, dezente Farbtöne und Gestaltungselemente zum Einsatz, die die optische Präsenz der technischen Einrichtungen minimieren. Ergänzend dazu wird ein Garten- und Begrünungskonzept umgesetzt, das den offenen, naturnahen und landschaftlichen Charakter dieses Bereichs des Hafens hervorhebt.
Die Auswahl dieses Angebots bildet den ersten Schritt vor der endgültigen Vergabe der Verwaltungskonzession, die nach Abschluss des gemäß der Hafengesetzgebung vorgesehenen Verfahrens offiziell erteilt wird.

