Die Neugestaltung der Strandpromenade von Palma erhält den Preis „Opinión Ciudad y Paisaje 2026“

Die Auszeichnung, die im Rahmen der FAD-Preise verliehen wurde, würdigt die Neugestaltung der Strandpromenade von Palma zu einem nachhaltigeren, barrierefreien und stärker in die Stadt integrierten Raum

Palma

02/07/2026
  • Hafen-Stadt
  • Verkehr und Infrastruktur

Die Neugestaltung der Strandpromenade von Palma, die von der Hafenbehörde der Balearen (APB) vorgenommen wurde, wurde mit dem Preis Opinión Ciudad y Paisaje 2026 ausgezeichnet. Es handelt sich um eine Auszeichnung, die anlässlich der FAD-Preise für Architektur und Innenarchitektur verliehen wird, einer der renommiertesten Wettbewerbe im Bereich Architektur und Städtebau in Spanien und Portugal.

 

Die Auszeichnung würdigt die grundlegende Neugestaltung der Strandpromenade von Palma. Durch diese Maßnahme konnte wieder öffentlicher Raum für die Menschen geschaffen, die Verbindung zwischen Hafen und Stadt gestärkt und ein nachhaltigeres und barrierefreieres Mobilitätsmodell vorangetrieben werden. Das Projekt wurde von einem Team aus den Architekten José Antonio Martínez Lapeña, Elías Torres Tur und Jordi Pradas Brun entwickelt, unter Mitwirkung des Ingenieurbüros TYPSA und mit Unterstützung der APB als Bauträger.

 

Das Gremium hob in seiner Bewertung die Qualität des Projekts als Beispiel für die Wiedergewinnung des öffentlichen Raums entlang einer städtischen Strandpromenade hervor, die bislang vom Straßenverkehr geprägt war. Außerdem hat es die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Architektur, Städtebau, Landschaftsgestaltung und Ingenieurswesen sowie deren Fokus auf Fußgänger, Anbindung, Bepflanzung, Beleuchtung und die Qualität der städtebaulichen Gestaltung gewürdigt.

 

Das Gremium hat auch betont, dass das Projekt zu mehr Fußgänger- und Fahrradverkehr beiträgt, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel anregt und neue Aufenthalts-, Begegnungs- und Erholungsräume für die Bürger schafft. Zudem hat es seine sozialen und ökologischen Ziele unterstrichen, die sich an den europäischen Strategien zur Emissionsminderung, zur Anpassung an den Klimawandel und zur universellen Barrierefreiheit orientieren.

 

Die Neugestaltung der Strandpromenade ist eines der wichtigsten städtebaulichen Projekte, die von der APB in den vergangenen Jahrzehnten umgesetzt wurden. Dank dieser Maßnahme gelang es, eine 3,5 Kilometer lange Achse in einen großen grünen Korridor zu verwandeln, der neue Bereiche für Fußgänger, Radwege, Grünflächen und eine neue Verbindung zwischen der Stadt und dem Meer bietet.

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