Die APB koordiniert die Bergung der ausgebrannten Yacht und die Reinigung des Wassers in Zone II des Hafens von Ibiza
Eivissa
13/04/2026- Umwelt und Verantwortung der Unternehmen
- Verkehr und Infrastruktur
Die Hafenbehörde der Balearen (APB) übernimmt weiterhin die Leitung der Notfallmaßnahmen nach dem Brand einer Yacht, der sich am 10. April an der Einfahrt zum Hafen von Ibiza in der Hafenzone II ereignet hat, und übt dabei ihre Koordinierungs- und Einsatzbefugnisse bei solchen Vorfällen aus.
Gegenwärtig leitet die APB aktiv die wichtigsten Arbeiten der Bergungsphase: die Bergung der Wrackteile und die Verwaltung von Abfällen, die im betroffenen Gebiet anfallen, sowie die Reinigung der Meeresumwelt.
Der Vorfall ereignete sich um etwa 19:40 Uhr, als eine Rauchsäule an der Hafeneinfahrt beobachtet wurde. Die Hafenpolizei und Lotsen der Lotsenvereinigung von Ibiza waren als Erste vor Ort und schafften es, die sechs Personen an Bord der Yacht – Besatzung und Passagiere – innerhalb weniger Minuten zu evakuieren und an einen sicheren Ort zu bringen.
Noch während die Rettungsarbeiten im Gange waren, breitete sich das Feuer schnell aus und hinterließ schwere Schäden am Schiff. Zu diesem Zeitpunkt hat die APB die Notfallprotokolle für die Wassergebiete der Zone II aktiviert und die Einsatzleitung übernommen, indem sie alle involvierten Dienste koordinierte.
Sobald die Sicherheit der Personen gewährleistet war, wurden die Maßnahmen auf die Eindämmung des Vorfalls und die Beurteilung der möglichen Umweltrisiken konzentriert, vor allem in Bezug auf eventuelle Verschmutzungen und Auswirkungen auf die Meeresumwelt. In den Stunden danach ergriff die APB Maßnahmen zur Eindämmung und Prävention, um den Schaden für die Umwelt so gering wie möglich zu halten.
An diesem Wochenende hat die Hafenbehörde in Abstimmung mit den beteiligten Gemeinden, der Hafenbehörde, der Lotsengesellschaft und den übrigen beteiligten Stellen die Leitung des Notfalleinsatzes übernommen. Vor diesem Hintergrund wurden erste Maßnahmen zur Bergung der Überreste und zur Säuberung des Gebiets durchgeführt.
Aktuell liegt der operative Fokus auf den technischen Aufgaben zur Bergung des Wracks und der Sammlung, Klassifizierung und Entsorgung der entstandenen Abfälle, um den sicheren Hafenbetrieb und den Schutz der Meeresumwelt zu gewährleisten.
Die Arbeiten werden unter direkter Aufsicht der APB weitergeführt, die bis zur vollständigen Normalisierung der Lage im betroffenen Gebiet ihre Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen aufrechterhält. Es wird davon ausgegangen, dass die Bergungsarbeiten bis zum Ende der Woche durchgeführt werden, sofern die Wetterbedingungen dies zulassen.
Das vom ersten Moment an koordinierte Vorgehen, bei dem die Hafenpolizei und die Hafenlotsen bei den ersten Rettungsmaßnahmen besonders hervorzuheben sind, hat es ermöglicht, Personenschäden zu verhindern und den Umfang des Vorfalls zu begrenzen.
Die Hafenbehörde der Balearen bekundet erneut ihr Engagement für die Hafensicherheit und den Umweltschutz und dankt allen beteiligten Behörden für ihre Zusammenarbeit, die eine schnelle und effektive Reaktion auf Zwischenfälle im See- und Hafenbereich ermöglicht.

