Das Port Center in Palma bringt die wichtigsten Vertreter des spanischen Wassersports bei der Ausrichtung des XX. Symposiums über Yachthäfen zusammen

Der Präsident von Puertos del Estado, Gustavo Santana, nimmt an der Eröffnung einer Tagung teil, die der Zukunft der Wassersportanlagen und der Nachhaltigkeit im Hafensektor gewidmet ist

Palma

28/05/2026
  • Verkehr und Infrastruktur
  • Sozioökonomische Entwicklung

Die Hafenbehörde der Balearen (APB) und Actuaciones y Servicios Marítimos (ASMAR) eröffneten heute im Port Center von Palma das 20. Symposium über Yachthäfen, das bedeutendste nationale Forum für Überlegungen und Debatten zu Wassersportanlagen in Spanien. Das zweitägige Treffen führt Vertreter von Institutionen, Hafenbehörden, juristische Experten, Yachthafenbetreiber und Unternehmen der Wassersportbranche zusammen, um gemeinsam über die wichtigsten Herausforderungen und Möglichkeiten dieser strategischen Aktivität für die blaue Wirtschaft und den Wassersporttourismus zu diskutieren.

 

Bei der Eröffnung waren der Präsident von Puertos del Estado, Gustavo Santana Hernández, sowie der Generalsekretär für Luft- und Seeverkehr, Benito Núñez Quintanilla, anwesend; ebenfalls anwesend waren der Minister für Meeres- und Wasserwirtschaft der Regierung der Balearen, Juan Manuel Lafuente, sowie Vertreter unterschiedlicher Hafenbehörden und Verwaltungsbehörden, die im Bereich der See- und Hafenwirtschaft tätig sind.

 

Unter dem Motto „Die Vergangenheit leitet uns, die Zukunft treibt uns an“ findet diese zwanzigste Ausgabe gleichzeitig mit dem 40-jährigen Jubiläum eines Kongresses statt, der seit seiner Gründung im Jahr 1989 zu einem der führenden Orte für den Wissensaustausch und die strategische Analyse in der Branche der Yachthäfen und Segelclubs in Spanien geworden ist.

 

Während der offiziellen Eröffnungsfeier betonte Javier Sanz, Präsident der Hafenbehörde der Balearen, die strategische Rolle, die Yachthäfen heutzutage für das spanische Hafensystem einnehmen. „Yachthäfen können nicht mehr nur als Infrastrukturen für Freizeit oder Tourismus betrachtet werden. Sie sind Orte der Wirtschaftstätigkeit, der Innovation, der Nachhaltigkeit, der urbanen Integration und der territorialen Kohäsion“, erklärte er.

 

Sanz sprach sich auch für die Notwendigkeit aus, auf Managementmodelle hinzuarbeiten, die sich auf Kooperation und die Modernisierung der Hafeninfrastruktur stützen. „Die großen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, verlangen Dialog, Kooperation und eine gemeinsame Vision“, bekräftigte er und forderte eine „moderne und verantwortungsvolle Bewirtschaftung des öffentlichen Hafenbereichs“.

 

Der Präsident der APB hat auch den Wert des Port Centers als Treffpunkt zwischen dem Hafen und der Öffentlichkeit hervorgehoben. „Dieses Port Center symbolisiert den Wunsch, die Bürger näher an den Hafen heranzuführen, ihn in einen Ort des Wissens, des Dialogs und der Information zu verwandeln und die Verbundenheit zwischen dem Hafenbetrieb und der Gesellschaft, für die er da ist, zu stärken“, betonte er.

 

Víctor Moreno, CEO und Mitbegründer von ASMAR sowie Leiter des Symposiums, wies seinerseits darauf hin, dass diese zwanzigste Ausgabe „die Konsolidierung eines unerlässlichen Forums zum Erfahrungsaustausch, zum Aufbau von Partnerschaften und zur vorausschauenden Bewältigung der Herausforderungen widerspiegelt, die die Zukunft der Yachthäfen in Spanien prägen werden“.

 

Moreno bedankte sich auch für den Einsatz der Hafenbehörde der Balearen und dafür, dass Palma diese nationale Tagung gerade in einer Zeit des Umbruchs in diesem Sektor ausrichtet. In diesem Sinne betonte er die Rolle der Balearen als internationaler Maßstab für den Wassersport sowie den Einsatz der APB für Nachhaltigkeit, Innovation und die Integration von Hafen und Stadt.

 

Das Programm des Symposiums umfasst zwei Tage, an denen Fragen wie ökologische Nachhaltigkeit, Digitalisierung, neue Konzessionsmodelle, Schutz der Küstengebiete, die Verbindung zwischen Hafen und Stadt sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Yachthäfen behandelt werden. Dies geschieht im Rahmen von Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Fachleuten, Vertretern von Institutionen und Experten aus dem maritimen und hafenwirtschaftlichen Sektor.

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